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Eiweißabschäumer
Ein Meerwasseraquarium hat ein, verglichen mit dem natürlichen
Lebensraum der Fische und Korallen, verschwindend geringes
Wasservolumen. Bei regelmäßiger Fütterung
werden so
laufend Abfallstoffe und Ausscheidungen durch den Besatz erzeugt. Damit
im Laufe der Zeit keine massive Verschlechterung der
Wasserqualität entsteht und sich die Tiere dadurch
zwangsläufig selbst vergiften, müssen diese
Schadstoffe in
weniger giftige Substanzen umgewandelt werden. Alleine mit der
biologischen Filterung ist es, anders als im
Süßwasseraquarium, nicht möglich diese
Schadstoffe
dauerhaft zu entfernen. Hier kann durch Einsatz eines
Eiweißabschäumers auf einfache und wirkungsvolle
Weise
Abhilfe geschaffen werden.
Ein großer Teil der anfallenden Schmutzstoffe und Proteine
werden
durch die Eiweißabschäumung dem Wasserkreislauf
entzogen,
bevor sie über die giftigen Zwischenstufen zu Nitrat
umgewandelt
werden können. Außerdem wird das Wasser
zusätzlich mit
Sauerstoff angereichert. Bei plötzlich auftretender Belastung
des
Wassers, z.B. durch ein verendetes Tier oder verstärkter
Fütterung kann das System in sehr kurzer Zeit auf diese
Mehrbelastung reagieren. Das Ergebnis ist eine erheblich geringere
Schadstoffbelastung und eine deutlich verbesserte
Wasserqualität.
Kalkreaktor
Im Meerwasseraquarium werden häufig Korallen und andere Tiere
eingesetzt, die für den Aufbau Ihrer Skelette einen hohen
Calcium
– und Magnesiumgehalt sowie eine hohe Karbonathärte
benötigen. Da diese Elemente durch die Tiere dem Meerwasser
entzogen werden, müssen die benötigten Substanzen dem
Aquarium regelmäßig wieder zugeführt
werden. Mit einem
leistungsfähiger Kalkreaktor ist die optimale Versorgung Ihres
Meerwasseraquariums sicherstellt.
Strömung
Auch für die Planung der Strömung im Riffaquarium
sollten wir
uns an unser Vorbild, die Natur, halten. Im Meer entstehen
Strömungen u.a. durch Temperaturunterschiede oder thermohaline
Zirkulation. So unterschiedlich wie die Entstehungsgründe
für
die Strömungen sind, sind auch die Strömungen selber.
Sie
können laminar (gleichmäßig) in
Stärke und
Richtung oder aber turbulent und damit unregelmäßig
sein. Im
Riff trifft man dabei zum einen auf die laminaren Strömungen
der
Gezeiten, die alle 6 Stunden im Wechsel in jede Richtung
gleichmäßig stark fließen. Zum andern
entstehen die
turbulenten Strömungen durch den Gezeitenwechsel oder bei
starkem
Wind und Sturm.
Um diese Strömungsverhältnisse nachzubilden, greift
man auf Strömungspumpen
zurück. Dabei ist es bei den meisten Pumpen so, dass sie einen
festen Wasserstrahl von sich geben, der erst durch das Auftreffen auf
Hindernisse gebrochen und damit zum einen weicher und zum anderen
turbulenter wird. Unabhängig von der Art der
Strömung, ob
laminar oder turbulent, ist die Strömung im Meer sehr stark.
Auch
diesen Punkt müssen wir im Aquarium berücksichtigen.
Es hat
sich in den letzten Jahren die Faustformel Gesamtumwälzung =
Wasserinhalt des Aquariums x 10 durchgesetzt.
Durch Strömungspumpen mit komfortablen Steuerungen lassen sich
im
Aquarium etliche naturähnliche Schauspiele, wie Wellen und
Ebbe
und Flut simulieren.
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